Neue Skischuhe – Gewöhnung der Füße an neue Skischuhe

Egal, um welches Schuhwerk es sich handelt, zu Beginn gibt es immer das Problem, dass man die Füße erst einmal an die neuen (Ski-)Schuhe gewöhnen muss. Geht man dabei nicht mit Vorsicht vor, sind schmerzende Füße vorprogrammiert. Blasen, Schwielen und Hornhautbildung treten als Nebeneffekt auf. Bei Schuhen ist dies schon ärgerlich genug – bei Skischuhen jedoch sollte man noch mehr Vorsicht walten lassen, denn ohne Gewöhnung der Füße an die neuen Skischuhe sind nicht nur Schmerzen, sondern auch Verletzungsgefahr vorprogrammiert. Die Füße müssen voll leistungsfähig sein, damit beim Skifahren keine Unfälle passieren.

Bei Skischuhen gilt, was auch bei normalem Schuhwerk sinnvoll ist: Man sollte die Füße langsam an die neuen Schuhe gewöhnen und sich dabei auch nicht davon abschrecken lassen, dass am Anfang alles viel zu eng und unbequem erscheint. Am besten kauft man sich die neue Ausrüstung rechtzeitig vor dem ersten Pistenurlaub, wobei man stets zu den Skiern passenden Skistiefel kaufen sollte. Anprobieren ist vor dem Kauf ein Muss, und zwar am besten mit den Socken, die man auf der Piste auch tragen wird. Sowohl Erwachsene als auch Kinder sollten niemals zu große Schuhe oder viel zu enge Exemplare wählen.

Zum ersten Gewöhnen der Füße an die Skischuhe sollte man sie daheim bereits tragen. Empfehlenswert ist es, sie mehrmals an verschiedenen Tagen anzuziehen. Etwa eine Stunde lang sollte man damit ganz normal seinem Alltagsleben nachgehen und dabei darauf achten, dass man die Skischuhe sowohl im Sitzen als auch im Gehen in verschiedenen Lagen belastet. Am besten bewegt man so viel wie möglich die Zehen in den Schuhen und verlagert sein Gewicht. Das Ganze sollte man gegen Abend durchführen, wenn die Füße jedes Menschen durch die Strapazen des Tages allgemein um ein Winziges größer sind als am Morgen.

Wenn man die Skischuhe zum ersten Mal anhat, dann fühlen sich die Füße oft so eingeengt, dass das Gehen schwerfällt. Die Blutzirkulation wird durch die Enge behindert, was zu Taubheitsgefühlen führen kann. Auch dann sollte man nicht nachgeben, bis etwa eine Stunde vorbei ist. Werden die Füße jedoch so taub, dass man bereits nach sehr kurzer Zeit kaum noch gehen kann, so sollte man die Skistiefel wieder abnehmen, den Füßen eine kleine Pause gönnen und es dann erneut versuchen.

Durchhaltevermögen und Konsequenz sind zu Beginn gefragt. Man sollte sich die Schuhe nicht leichter zuschnüren, um etwas mehr Raum zu haben, denn das wäre Selbstbetrug. Stattdessen lohnt es sich, regelmäßig und so früh wie möglich, die Skischuhe einzutragen. Im Laufe der Zeit wird sich durch die Belastung der Fersenbereich des Schuhs leicht absenken, was dem Fuß allgemein etwas mehr Raum verschafft.

Hilft alles nichts, so können spezielle Einlegesohlen das Einlaufen der Skistiefel erleichtern. Sie passen das Innere des Schuhs an die Fußform an und mindern so Druckstellen. Hilfreich können solche Einlegesohlen auch sein, wenn Füße von Haus aus etwas verformt sind. Beispielsweise wenn ein zu hoher Spann oder ein Plattfuß vorliegt. Ist dies der Fall, so bietet es sich unter  anderem an, beim Kauf der Skischuhe den professionellen Rat der Verkäufer einzuholen. In vielen guten Geschäften können die Größe des Fußes sowie die durch das Gewicht entstehende Belastung abgemessen werden und ein persönlich zugeschnittener Skistiefel kann aus den Maßangaben gefertigt werden.

Wer sich mit solchen Problemen nicht herum schlagen möchte, für den gibt es eine einfach, aber nicht ganz billige Alternative. Geschäumte Skischuhe bieten ein hohes Maß an Komfort, da sich diese direkt an den eigenen Schuh angepasst werden. Im unserem Artikel zum Thema “Geschäumte Skischuhe” finden sich weitere Infos zu diesem Thema.

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