Testbericht der LED LENSER P5R

[Trigami-Review] Freundlicherweise wurde uns von der Firma Zweibrüder eine Taschenlampe vom Typ “LED LENSER P5R” zum Testen bereit gestellt. Im Gegensatz zum Vorgänger P5 liegt die Verbesserung in dem neu entwickeltem Ladesystem. Das sogenannte “Floating Charge System” funktioniert wie ein Lithium Ionen Akku. Die Lampe kommt mit einem eigenen Aufladegerät, welches auch an einem USB-Anschluss betrieben werden kann. Zusätzlich ist für etwa 25 Euro ein Auto-Adapter erhältlich. Der neue Akku soll vor allem eine doppelt so lang Leuchtdauer wie der Vorgänger ermöglichen.

Am Funktionsumfang gibt es nichts zu meckern. Für eine “einfache Taschenlampe” steckt in der P5R jede Menge Technik. Die Lampe bietet drei verschiedene Modi an, dazu zählen ein Power-Modus, ein Low-Power Modus, sowie ein Strobe-Modus. Die Auswahl des Modus geschieht über einen einzigen Schalter (genannt “Smart Light Technology”). Wer anfangs nicht mit der Bedienung zurecht kommt, der erhält mit der Lampe eine kleine Mini-Anleitung im EC-Karten Format zum Mitnehmen.

Das sogenannte “Advanced Focus System” sorgt dafür, dass sich der Fokus der Lampe stufenlos verstellen lässt. Dabei wird der vordere Teil der Lampe einfach nur nach hinten bzw. nach vorne verschoben. Mittels der Fast-Lock Funktion (kurze Drehung des Front-Stücks der Lampe) lässt sich dieser Fokus einrasten. Viele Taschenlampen nutzen die Drehung des Front-Stücks zum Einstellen des Fokus. Insofern muss man sich zunächst an die Bedienung der P5R gewöhnen, ein Problem stellt diese jedoch nicht dar.

Subjektiv macht die Taschenlampe einen hochwertigen Eindruck. Besonders das vielseitige Lade-System gefällt mir gut. Derzeit lagert die Taschenlampe bei mir im Auto und immer Ersatzbatterien dabei zu haben ist auch etwas nervig. Da kommt der Auto-Adapter für mich gerade richtig. Wer die P5R im Handel erwirbt, muss für diesen Adapter jedoch 25 Euro bezahlen, was ich persönlich für so einen kleinen Adapter recht viel finde.

Das Aufladen via USB-Anschluss ist ein netter Zusatz, setze ich persönlich jedoch weniger ein. Das Ladesystem verfügt zudem über einen magnetischen Kontakt (wie bspw. bei dem Macbook Pro/Air). Langwieriges Gefummel fällt damit weg.

Fazit: Insgesamt gefällt mir die Taschenlampe sehr gut. In dem kurzen Test konnte ich keine gravierenden Mängel feststellen. Wenn sich hier Schwachpunkte finden, ist das sicherlich Kritik auf hohem Niveau. Ich denke auch, dass sich viele Mängel (Materialfehler, Bedienung) erst nach einer gewissen Nutzungsphase offenbaren.

Abschließend gibt es noch ein paar Bilder von dem Test:

Verpackung der P5R

Das Ladesystem mit magnetischen Kontakten verfügt über einen USB-Anschluss.

An den USB-Anschluss kann ein Adapter angesteckt werden, um die Lampe an der Steckdose aufzuladen.

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