Alpine Gefahren: Objektive Gefahren

Objektive Gefahren sind diejenigen Gefahren, die von der Natur verursacht werden. Im Gegensatz dazu stehen die subjektiven Gefahren, die vom Menschen verursacht werden. Dazu zählen die folgenden Gefahren:

  • K älte und Nässe (Auskühlen des Körpers. Vorbeugen durch warme Kleidung)
  • Strahlung (UV- und IR-Strahlung stärker –> Folgen sind z.B. Sonnenbrand, Schädigung der Augen, Hitzschlag, Schneeblindheit)
  • Wind (Auskühlen des Körpers, vorbeugen durch winddichte Kleidung)
Windstill 5 m/s 10 m/s 15 m/s
-8° -15° -18°
-10° -21° -30° -34°
-20° -34° -44° -49°

(Änderung der Temperatur bei Wind)

  • Nebel (kann zu Orientierungschwierigkeiten führen. In der Gruppe kurze Abstände und in der Spur des Lehrers fahren)
  • Gewitter (Hochebenen, Gipfel und Grate meiden. Stahlseile meiden. Bei Eisenleitern auf die Sprossen stellen [Kurzschlussbrücke] ).
  • Höhe (Höhenkrankheit: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Apathie. Vorbeugen durch: Langsames aufsteigen, langsam an Höhen gewöhnen [Akklimatisation] )
  • Gelände (vorher Informationen über Gelände einholen. Auf Wächten (Schneeverfrachtungen) achten –> Wächtenabbruch

Als gefährlichste objektive Gefahr sind die Lawinen anzusehen. 90% der Lawinen werden dabei von Menschen selbst ausgelöst! Nähere Informationen zu Lawinen finden sich in unserer Kategorie “Alpine Gefahren“.

Ähnliche Artikel